Beruf: Bildungs- und BerufsberaterIn

An dieser Stelle plaudern wir sozusagen einmal aus dem eigenen Nähkästchen. Weil wir oft selbst die Frage gestellt bekommen, wie man eigentlich Bildungs- und BerufsberaterIn wird, möchten wir das hier kurz zum Thema machen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: DEN EINEN Weg in diesen Beruf gibt es ebenso wenig, wie die Vorstellung zutreffend ist, dass die Arbeit überall gleich ist.

Je nach dem, für welche Einrichtung man arbeitet, kann es mehr um Berufsberatung oder mehr um Bildungsberatung gehen, kann der Schwerpunkt auf Einzelberatung oder der Arbeit mit Gruppen liegen, kann es mehr um Orientierung, Coaching, Begleitung oder Unterstützung bei der Jobsuche gehen, usw. Ein unterschied kann auch in der Zielgruppe liegen, es können sehr heterogene Zielgruppen sein, die sich über die unterschiedlichsten Altersbereich, Vorqualifikationen und Zielsetzungen verteilen, die Arbeit kann aber auch auf eine spezifischere Klientel abzielen: z.B. Jugendliche, Lehrstellensuchende, Ältere, WiedereinsteigerInnen, MaturantInnen, ….

Was man als Vorbildung für eine unselbständige Beschäftigung in diesem Bereich braucht, hängt letztendlich vom Stellenprofil ab, das der Dienstgeber definiert. Was jedenfalls von Vorteil ist, sind Erfahrungen und Grundausbildungen, die gut zu einer beraterischen Tätigkeit passen.

Zur spezifischeren Qualifizierung für den Tätigkeitsbereich gibt es dann auch noch eine Reihe von Ausbildungslehrgängen bzw. Studienlehrgängen, die alle versuchen, der breite des Berufsbildes möglichst gerecht zu werden. Einige der besteingeführten Lehrgänge sind:

Diese Ausbildungswege unterscheiden sich unter anderem in Dauer, Kosten und Inhalten. Wer sich für dieses Berufsbild interessiert oder sich zu den Ausbildungsangeboten dazu beraten lassen möchte, ist natürlich mit den entsprechenden Fragen bei uns jederzeit willkommen.

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