Neuer Ausbildungszweig an der HTBLA Eisenstadt

Ab dem Schuljahr 2018/19 wird an der HTBLA Eisenstadt – erstmals in Europa und somit auch in Österreich – ein neuer Ausbildungszweig im Bereich der Werkstofftechnik angeboten und zwar „Keramische Werkstofftechnik“.

Während beim Zweig „Metallische Werkstoffe“ Metallurgie und der Einsatz von metallischen Werkstoffen im Mittelpunkt stehen, liegt der Fokus beim neuen Angebot auf der Kombination von Metall und Keramik. Im Unterricht werden theoretische und praktische Grundlagen der beiden Techniken vermittelt. Auf dem Lehrplan stehen Konstruktion sowie Interaktion der passenden Werkstoffe, Werkstoffprüfung, Anwendung und umweltgerechtes Recycling/ Wiederverwertung. Darüber hinaus gehören auch Betriebstechnik und Projektmanagement zu den Unterrichtsinhalten. Neben der technischen Ausbildung wird sehr viel Wert auf eine fundierte Allgemeinbildung und Teamarbeit gelegt.

Der Bildungsdirektor des Landesschulrat Burgenland, Mag. Heinz Josef Zitz, meint: „Gut ausgebildete Fachkräfte in Gewerbe, Industrie, Forschung und Entwicklung sind heute gefragter denn je. An der HTBLA erfahren die Schülerinnen und Schüler eine hervorragende Ausbildung, die vor allem praxisnah ist, und damit haben sie beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Arbeitswelt. Die verschränkte Ausbildung mit Fokus auf metallische und keramische Werkstoffe bietet den Interessentinnen und Interessenten eine noch stärkere Kompetenzvermittlung im Bereich der Werkstofftechnik.“

Erste Informationen erhält man auf der Homepage der Schule, sowie von der Abeitlungsvorständin für Werkstofftechnik, Frau Dipl. Ing. Renate Schober,  unter +43 2682 64605 46 oder +43 664 3702982.

Anmeldungen sind derzeit noch möglich! Die auf der Schulwebseite stehende Anmeldefrist (1. Freitag nach den Semesterferien) trifft auf diesen Zweig nicht zu.

Grafik: © HTBLA Eisenstadt