Förderungen für österreichische Künstler/-innen

Jedes Jahr entsendet das Bundeskanzleramt Österreich rund 50 KünstlerInnen für drei bis sechs Monate in die derzeit achtzehn Auslandsateliers der Republik. Insgesamt haben seit den 1970er Jahren etwa 800 KünstlerInnen diese Werkräume auf Zeit bespielt, um die künstlerische Lage vor Ort und ihr eigenes Werk im fremden Umfeld zu entdecken und zu erweitern.

Unterschieden wird grundsätzlich in incoming- und outgoing-Programme – erstere laden nationale und internationale KünstlerInnen in Ateliers, die sich in Österreich befinden. Outgoing-Programme hingegen richten sich an KünstlerInnen, die in Österreich tätig sind, und entsenden sie an ausländische Residence-Orte.

Neben den Schwerpunkten Bildende Kunst, Fotografie, Performance, Theorie/KuratorInnen, Kunstvermittlung, Kunstkritik, Architektur und Literatur versammelt der Begriff Digitale Kunst Video- und Medienkunst sowie Sound-Kunst und Technologie. Weitere Schwerpunkte sind unter Komposition, Film und Design zusammengefasst.

Beim Programm handelt es sich um unterschiedlichste Angebote – beispielsweise für Personen in Ausbildung oder mit Kindern, sowie mit und ohne Altersbeschränkungen. Diese verschiedenen Voraussetzungen kann man in der Eingabemaske der Homepage filtern lassen, um die für die jeweilige Situation passende Ausschreibung zu finden.

Was genau finanziell abgedeckt ist, hängt von der jeweiligen Ausschreibung ab. Manchmal werden An- und Abreise, sowie Unterkunft gänzlich gefördert – manchmal aber auch nur teilweise.

Interessierte können sich hier über das Programm und die aktuellen Ausschreibungen von incoming und outgoing Residence-Angeboten informieren.

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